Lauf-Abc|Einsteigerübungen



Käsekästchen

Die Schulhofübung schlechthin und ein Fußkräftiger par exellence. Springen Sie in die Luft und setzen die Füße 30 bis 60 Zentimeter auseinander. Beim nächsten Sprung setzen Sie die Füße wieder direkt nebeneinander, immer schön symmetrisch. Sie können diese Übung variieren, indem Sie entweder die Sprungbreite oder die Höhe ändern. Außerdem kann man sie schnell und langsam ausführen.


Wiederholungszahl: 4-10 x 15 m


Anfersen

Sie laufen und halten die Arme ausnahmsweise fest neben dem Körper, der Winkel im Ellenbogen ist kleiner als 90 Grad. Das Knie wird bei dieser Übung kaum bewegt, denn der Unterschenkel zeigt immer senkrecht nach unten. Bei eingestellter Kniehubarbeit wird sich auch die Armarbeit einstellen! Aus dieser Grundposition bewegen Sie sich langsam unter maximalem Anbeugen des Unterschenkels vorwärts. Die Ferse darf gern an das Gesäß schlagen.

Wiederholungszahl: 4-10 x 15 m


Bunny-Hops

Zum Einstieg in die koordinative Arbeit und zur Ausbildung von Kraft und Koordination in den Waden sind Bunny-Hopps eine schöne Übung. Sie stellen beide Füße dicht aneinander und drücken sich aus den Füßen, kaum aus den Kniegelenken, ab. Sie springen dann so ähnlich wie Bugs Bunny im Zeichentrickfilm einmal hoch und zweimal flach. Ihr Kommando im Kopf lautet: Hoch flach flach. Hoch flach flach. Hoch flach flach… In der Luft zeigen die Zehen nach unten.


Wiederholungszahl: 4-10 x 15 m


Fußzirkel - Teil 1

Die Ballerina Sie laufen auf Zehenspitzen und machen sich so groß, wie Sie können. Die Knie sind gestreckt, Sie tippeln nur auf den Zehenspitzen.
Der Hackenlauf Sie laufen, ohne den Fuß abzurollen, und ziehen dabei permanent die Zehen zur Nase. Sie haben also nur mit dem Hacken Bodenkontakt, wodurch die Übung sehr staksig aussieht. Zur Vermeidung der Ungleichgewichte im Unterschenkel ist sie jedoch sehr effizient.

Wiederholungszahl: jede Variante für 10-15 m


Fußzirkel - Teil 2

Der Außenkantenlauf Sie laufen nun nur auf den Außenkanten Ihrer Füße. Ziehen Sie die Fußinnenkante hoch. Das ist aktiver Pronationsschutz. Sie gestatten sich ein leichtes Overcrossing und drücken die Beine in ein O-Bein.
Der Innenkantenlauf wird durch eine Verbreiterung der Schrittbreite erreicht. Sie setzen die Schritte breit auseinander, drücken sich in ein X-Bein und ziehen die Fußaußenkanten hoch.

Wiederholungszahl: jede Variante für 10-15 m


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Laufbibel

Sie lesen hier eine Zusammenstellung der Originalübungen aus "Die Laufbibel" von Dr. Matthias Marquardt.

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