Der Brustgurt gehört zu den unumgänglichen Anwendungen während einer Laufanalyse. Seine Anwendung ist einfach und sicher und sollte nicht als lästige Maßnahme abgelehnt werden.
Der Analyst legt dem Patienten vor Beginn der Laufanalyse den Brustgurt an. Dieser wird über eine Zugleine und den Sicherheitsbügel über dem Laufband während der gesamten Laufeinheit gesichert. Sollte der Läufer stürzen wird er abgefangen und das Laufband automatisch zeitgleich gestoppt.
Beim Anlegen des Brustgeschirrs (im Stehen) darf die Zugleine nicht zu stramm sitzen, da sonst keine reibungslose Laufbewegung möglich ist. Der Brustgurt schneidet nicht ein und soll den Läufer nicht behindern, sondern schützen.
Vor Beginn der Analyse wird der Patient gebeten eine "Fallprobe" durchführen, indem er sich kontrolliert aus dem Stehen nach unten sacken lässt und dabei auch selbst bemerkt, dass das System durch den Zug an der Zugleine das aktuelle Programm abbricht.
Ein weiterer Vorteil des Brustgurtes ist, dass der Läufer bei einem Sturz nicht nach vorne überkippen kann.
Patient und Analyst können nun sichersein, dass im Falle eines Sturzes keine Gefahr von einem weiterschleifenden Laufband ausgeht.
Durch das Anbringen eines Sturzgeschirrs werden Mindestanforderungen an die Raumhöhe gestellt, die man bei der Wahl der Laborräume beachten sollte. Die Mindesthöhen variieren dabei von 257cm bis 310 cm zwischen den Laufbandtypen.